Selbstdarstellung von Leben und Werk am Beispiel Norbert Elias - 1925-33 (en Alemán)
Reseña del libro "Selbstdarstellung von Leben und Werk am Beispiel Norbert Elias - 1925-33 (en Alemán)"
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: Sehr gut, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Theoriebildung und Biographik: Das Beispiel Norbert Elias und das Beispiel Sigmund Freud, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen des Seminares "Theoriebildung und Biographik: Das Beispiel Norbert Elias und das Beispiel Sigmund Freud" behandelt dieses Referat das Thema der Selbstdarstellung von Leben und Werk am Beispiel Norbert Elias. In erster Linie liegt das Buch "Norbert Elias über sich selbst" (1990) zugrunde, das aus einem biographischen Interview und Elias' "Notizen zum Lebenslauf" besteht. Diese Selbstdarstellungen werden ergänzt durch Informationen und Deutungen weiterer Autoren wie Hermann Korte und Richard Kilminster. Nach Darstellungen von Zusammenhangsmodelle zum Thema und Beiträgen zur Erforschung kreativer Prozesse, mündet das Seminar ein in die Selbstdarstellungen der genannten Wissenschaftler. Es werden Schlussfolgerungen gezogen über das Verhältnis von Biographie und Theorien, Leben und Werk. Dass diese Zusammenhänge bestehen, ist nicht zu bezweifeln, woraus sie bestehen, wie die Lebensumstände, Kindheit, Jugend, Familie, gesellschaftliche Stellung, Ausbildung, Zusammentreffen mit anderen Menschen - in der Auseinandersetzung mit anderen Wissenschaftlern oder in privater Begegnung -, politische und gesellschaftliche Gegebenheiten sich niederschlagen in Interessen- und Forschungsgebieten, aber auch in Lebenseinstellungen, die durch persönliche Erfahrungen gewachsen sind und Grundlage einer theoretischen Richtung sein können, die eingeschlagen wird, ist zu untersuchen. Die Aussagen von Norbert Elias selbst vermitteln ausschlie lich einen subjektiven, dafür sehr authentischen Eindruck. Es stellt sich die Frage, welche Zusammenhänge zwischen Leben und Werk er wahrnimmt und welche, die einem objektiveren Betrachter möglicherweise auffallen, er nicht sieht bzw. n