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Moralbegr? Ndung vom Standpunkt der Gesellschaft: Morality, Normativity and Society von David Copp. Kritische Rekonstruktion, Metaethische Analyse und Diskussion (en Alemán)
Markus Wenner (Autor)
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Diplom.De
· Tapa Blanda
Moralbegr? Ndung vom Standpunkt der Gesellschaft: Morality, Normativity and Society von David Copp. Kritische Rekonstruktion, Metaethische Analyse und Diskussion (en Alemán) - Markus Wenner
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Reseña del libro "Moralbegr? Ndung vom Standpunkt der Gesellschaft: Morality, Normativity and Society von David Copp. Kritische Rekonstruktion, Metaethische Analyse und Diskussion (en Alemán)"
Inhaltsangabe: Einleitung: Das Interesse an und die Auseinandersetzung mit Fragen der Ethik haben zweifellos zugenommen. Diese Einschätzung äu ert sich nicht zuletzt am Bedarf an anwendungsbezogenen ethischen Konzepten (sogenannten Bereichsethiken). Viele Autoren sprechen daher von einer „Renaissance der Ethik" oder einem „Ethik-Boom". Von dieser „praktischen Wende in der philosophischen Ethik" zeugen eine kaum noch erfassbare Zahl an politikberatenden Fachgremien, Symposien, öffentlichen Debatten und eine mittlerweile schwer überschaubare Fach- und populärwissenschaftliche Literatur. Dieses gro e Interesse an ethischen Fragen wurde nicht zuletzt geweckt durch den Wunsch nach anwendungsbezogenen ‚Rezepturen', mit denen sich neuartige Konfliktsituationen mit moralischer Dimension bzw. Normenkonflikte, wie sie für neuartige Technologien mit gro er Tragweite für die gesamte Gesellschaft, aber unsicherer Prognose über die Risikoeinschätzung der jeweiligen Entscheidungskonsequenzen, symptomatisch sind, evaluieren oder gar auflösen lassen. Hohe Erwartungen werden seitens einer verunsicherten Bevölkerung an politikberatende Gremien und an die Philosophie herangetragen, die die Dimension von Normenkonflikten solide einschätzen und adäquate Handlungsempfehlungen machen sollen. Ethik wird in diesem Kontext nicht mehr als unzeitgemä e Verhaltensbeschränkung empfunden, sondern als gesellschaftliches Instrument zur Orientierung und Aufklärung, als „Ordnungsmacht". Die Ergebnisse bleiben zumeist aber unbefriedigend und verblassen ohne theoretischen Hintergrund zur blo en Feiertagsrhetorik. Vor allem in politischen Entscheidungsprozessen, ist die Erwartung an solide Begründungen der Entscheidungen enorm hoch. Daher muss Angewandte Ethik zwangsläufig „an den fundamental- und metaethischen Grundlagendiskurs zurückgebunden" bleiben, um nicht nur als Etikett für einen oberflächlichen Konsens herhalten zu müssen. Andererseits aber, so Singer, tauge eine ethische Theorie nichts, die pra