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portada «Hellas ... in one living picture». Britische Reisende und die visuelle Aneignung Griechenlands im fruehen 19. Jahrhundert (en Alemán)
Formato
Libro Físico
Año
2006
Idioma
Alemán
Encuadernación
Tapa Blanda
Dimensiones
21x14.8 cm
ISBN13
9783631542088

«Hellas ... in one living picture». Britische Reisende und die visuelle Aneignung Griechenlands im fruehen 19. Jahrhundert (en Alemán)

Gaschke Jenny Gaschke (Autor) · Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften · Tapa Blanda

«Hellas ... in one living picture». Britische Reisende und die visuelle Aneignung Griechenlands im fruehen 19. Jahrhundert (en Alemán) - Gaschke Jenny Gaschke

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Reseña del libro "«Hellas ... in one living picture». Britische Reisende und die visuelle Aneignung Griechenlands im fruehen 19. Jahrhundert (en Alemán)"

Die westeuropaische Wahrnehmung Griechenlands stand um 1800 im Spannungsverhaltnis zwischen der Idealisierung seiner Antike und der relativen Unkenntnis des «realen» Landes, das seit dem 15. Jahrhundert zum Osmanischen Reich gehorte. Britische Reisende waren in Griechenland mit Personlichkeiten wie Lord Elgin und Lord Byron besonders prominent vertreten. Gleichzeitig war es die britische Kunsttheorie, deren asthetische Kategorien die so genannte «Wiederentdeckung» und damit eine Konfrontation von Erwartung und Erfahrung Griechenlands im Bild pragte. «Hellas» erhielt in den Zeichnungen von reisenden Kunstlern eine neue Gestalt. Die visuelle Aneignung von Landschaft, Monumenten und Folklore definierte das britische Griechenlandbild stilistisch und ikonographisch dauerhaft zwischen Philhellenismus und Orientalismus. Sie erlaubte keine koloniale, jedoch eine ideelle Aneignung des Landes und seines kulturellen Erbes.

Die westeuropäische Wahrnehmung Griechenlands stand um 1800 im Spannungsverhältnis zwischen der Idealisierung seiner Antike und der relativen Unkenntnis des «realen» Landes, das seit dem 15. Jahrhundert zum Osmanischen Reich gehörte. Britische Reisende waren in Griechenland mit Persönlichkeiten wie Lord Elgin und Lord Byron besonders prominent vertreten. Gleichzeitig war es die britische Kunsttheorie, deren ästhetische Kategorien die so genannte «Wiederentdeckung» und damit eine Konfrontation von Erwartung und Erfahrung Griechenlands im Bild prägte. «Hellas» erhielt in den Zeichnungen von reisenden Künstlern eine neue Gestalt. Die visuelle Aneignung von Landschaft, Monumenten und Folklore definierte das britische Griechenlandbild stilistisch und ikonographisch dauerhaft zwischen Philhellenismus und Orientalismus. Sie erlaubte keine koloniale, jedoch eine ideelle Aneignung des Landes und seines kulturellen Erbes.

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El libro está escrito en Alemán.
La encuadernación de esta edición es Tapa Blanda.

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