Der Sachsenspiegel: Eine Geschichte aus der Hohenstaufenzeit: Recht, Lehnordnung und kaiserliche Macht im mittelalterlichen Sachsen (en Alemán)
Reseña del libro "Der Sachsenspiegel: Eine Geschichte aus der Hohenstaufenzeit: Recht, Lehnordnung und kaiserliche Macht im mittelalterlichen Sachsen (en Alemán)"
Julius Wolffs "Der Sachsenspiegel: Eine Geschichte aus der Hohenstaufenzeit" verbindet historische Erzhlkunst mit der gelehrten Rekonstruktion eines rechtlichen Ursprungsdokuments deutscher Kultur. Im Mittelpunkt steht die Welt des 13. Jahrhunderts, in der Lehnsordnung, stndische Bindungen, kaiserliche Macht und volkstmliches Rechtsbewusstsein aufeinandertreffen. Wolff gestaltet diesen Stoff in einem anschaulichen, zugleich poetisch gehobenen Stil, der die sptromantische Vorliebe fr das Mittelalter mit dem historischen Interesse des 19. Jahrhunderts verbindet. Julius Wolff, 1834 in Quedlinburg geboren, gehrte zu jenen Autoren, die regionale Geschichte, Sage und nationale Erinnerung literarisch fruchtbar machten. Seine Herkunft aus dem mitteldeutschen Raum und seine intensive Beschftigung mit Harzlandschaften, Chroniken und mittelalterlichen berlieferungen prgten sein Werk nachhaltig. Die Gestalt des Sachsenspiegels, traditionell mit Eike von Repgow verbunden, bot ihm einen idealen Stoff: Recht, Volkstum und geschichtliche Identitt lieen sich hier erzhlerisch verdichten. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Literatur nicht blo als Abenteuer, sondern als Deutung vergangener Ordnungen verstehen mchten. Wolffs Erzhlung erffnet einen lebendigen Zugang zur Hohenstaufenzeit und zeigt, wie Recht zur Form gesellschaftlicher Selbstverstndigung wird. Wer mittelalterliche Kultur, deutsche Rechtsgeschichte und poetische Geschichtsdarstellung schtzt, findet hier eine eindrucksvolle Lektre.